Personalchefin Sandra Fohn betonte die Vorzüge der Lernpartnerschaft für das eigene Unternehmen: „Kooperationsmaßnahmen wie die heutige helfen uns dabei, den Kontakt zu den Jugendlichen weiter auszubauen und uns als Arbeitgeber in der Region zu präsentieren. Gleichzeitig wollen wir die schulische Arbeit unterstützen und verbreiteten Klischees entgegenwirken, um die Vorzüge von Ausbildung wieder stärker in den Fokus zu rücken.“
Vivian Ortner-Meschede schätzt auch die Themen Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit als wichtige Bestandteile der Zusammenarbeit ein. Sie lässt sich derzeit bei Saint-Gobain für den Workshop „Climate Fresk“ schulen, um diesen demnächst auch mit ihren Schüler:innen durchführen zu können. Dabei soll den Jugendlichen ein Verständnis für den Klimawandel vermittelt und auch am Beispiel des Partnerunternehmens die Rolle und Verantwortung von Industrie-Konzernen verdeutlicht werden. Mit Blick auf die heutige Veranstaltung resümierte die NW-Lehrerin: „Ich war begeistert, wie gut die Themen miteinander verzahnt waren, und positiv überrascht, wie empathisch die Ausbilder unsere Schülerinnen und Schüler da abgeholt haben, wo sie stehen.“
Auch Neuntklässlerin Felicia zeigte sich sehr zufrieden: „Der Besuch war spannend, uns wurde sehr viel geboten und ich hatte jede Menge Spaß – vor allem beim Glasschneiden.“ Ihre Mitschülerin Harva ergänzte: „Wir haben gute Einblicke in die Herstellung und eigentliche Arbeit mit Glas erhalten und bei mir wurde auf jeden Fall auch Interesse für ein Praktikum geweckt.“